1696 erstmals genannt, verdankte Karlbach, auch Karlbachhütte genannt, seine Entstehung einer Glashütte, wo 1839 noch Zollspiegel erzeugt wurden.
1789 bei der Fideikommißherrschaft Heiligenkreuz, war es ein Dörfchen von 8 Häusern und 57 Einwohnern und lag ungefähr 5 km nordwestlich von Weißensulz am Karlbach. 1913 zählte Karlbach, nach Schmolau eingemeindet, 12 Häuser und 151 Einwohner und 1 Glasfabrik. Sie war als einzige der früher in diesem Gebiet betriebenen verblieben und zuletzt an Herrn Bauer verpachtet. Zu Karlbach gehörte auch die Hanka- oder Schwarzsäge mit 3 Häusern.
Josef Bernklau
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