Pirk

Das 7 km südwestlich von Bischofteinitz an der alten Reichsstraße 20 liegende Pirk leitet wahrscheinlich seinen Ortsnamen von Birke her und war für das Jahr 1528 erstmals belegbar. 1587 fanden wir es bei der Bischofteinitzer Herrschaft, 6 Höfe aufweisend. Der Hofname Moderl wurde damals bereits als Moti im Urbar erwähnt. 1789 nannte Schaller den Ort als Birk mit 17 Nummern, 1839 hat er 20 Häuser mit 131 Einwohnern, 1913 28 Häuser mit 140 Bewohnern, 1939 35 Nummern mit 169 Seelen. Das Flächenausmaß der Gemeinde, die nach Metzling eingepfarrt und eingeschult war, betrug 1937 383,23 ha. Davon waren 197,36 ha Felder, 49,05 ha Wiesen, 12,23 ha Weiden, 109,05 ha Wald.
Die Freiwilligen Feuerwehr erhielt 1937 eine Motorspritze. Im Ort befanden sich 2 Wirtshäuser. Die Bevölkerung lebte überwiegend von der Landwirtschaft, einige Bewohner waren als Handwerker bzw. im Feldspatgebiet tätig.

Im ersten Weltkrieg fielen 2 Heimatsöhne, im zweiten blieben 14 Mann.

Josef Bernklau unter Mitarbeit von Anton Kotschi