Kleinmallowa

Bis zum ersten Weltkrieg bildete das 8 km südöstlich von Bischofteinitz an der Straße von Semeschitz über Dobrowa nach Mogolzen gelegene Kleinmallowa mit Dobrowa eine politische Gemeinde. Erwähnt wurde der Ort erstmals im Jahre 1454 als Villis malahowie. Im Jahre 1626 wurdes es mit Kleyn Malahoba genannt. Laut Urbar der Herrschaft Bischofteinitz zählte er 1587 4 Höfe. 1789 hatte Kleinmallowa bereits 14 Nummern, 1839 20 Häuser mit 113 Einwohnern, 1913 24 Häuser und 155 Bewohner, 1939 29 Nummern mit 113 Seelen.

Kleinmallowa war stets nach Mogolzen eingepfarrt und eingeschult. Seine Einwohnerschaft rekrutierte sich überwiegend aus Bauern bzw. Kleinlandwirten und Handwerkern.

Das Flächenmaß der Gemeinde betrug 1937 insgesamt 442,18 ha und verteilte sich auf 262,85 ha Äcker, 25,63 ha Wiesen, 22,35 ha Weiden, 114,75 ha Wald, 1,44 ha Gärten.

Im ersten Weltkrieg blieben 6 Mann, im zweiten die gleiche Anzahl.

Nach Josef Bernklau unter Mitarbeit von Josef Waller